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In der Landesliga angekommen...
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Am Sonntag trafen wir uns kurz vor 8 Uhr um Richtung Cottbus zu fahren. Aufgrund von 2 Ausfällen im Oberhaus waren die Erwartungen nicht sehr hoch und die auch und insbesondere in der letzten Saison auftretenden glücklichen Umstände sind in der Landesliga deutlich seltener zu beobachten. Der Reihe nach:
Zum Spielbeginn war unser Gegner noch nicht vollzählig, da die ersten beiden Bretter frei waren. Nach ungefähr einer viertel Stunde starteten auch Torsten und Thomas ihre Partien. An beiden Bretter war Skandinavisch Thema, wobei Torsten am ersten Brett mit Weiß ins Blackmar-Diemer-Gambit überleitete -welches der Gegner mit e3 ablehnte- und Thomas den Tiviakov-Zug Dd6 spielte. Die Behandlung des Franzosen von Andreas wurde noch am Abend in Woltersdorf diskutiert.



die beiden vorderen Bretter


Den Verlust von Torsten -er verlor frühzeitig einen Bauer- glich Michael im Mittelspiel aus. Die Fesselung seines Springers erwies sich als nicht ausreichend und kostete dem Gegner eine Figur, der sofort aufgab. Ich kam aus der Eröffnung gegen den d4/Sc3-Aufbau von Reinhardt Jentzsch mit deutlich positionellen Nachteil heraus und konnte nur langsam ausgleichen. Im Doppelturm mit Damenendspiel einigten wir uns etwas mehr als 3 Stunden auf Remis. Es blieb lange Zeit der letzte zählbare Erfolg für die Mannschaft. Dietmar stand mit seinen Springer am Rand im Mittelspiel unglücklich, das enstandene Turmendspiel war verloren. Thomas wehrte sich zwar, der Verlust war jedoch nicht überraschend. Martin kam nicht wie gewohnt zu einem Angriff, sondern musste sich eines Angriffes auf seinen König erwehren, wobei die Abwehr erfolglos blieb. Lok RAW Cottbus hatte den Mannschaftskampf gewonnen.



Brett 4-8 (v.r.n.l.)


Bei Andreas war es vor dem 40.Zug auch wegen der beiderseitigen Zeitnot spannend, man einigte sich auf Unentschieden, womit es 5:2 für Cottbus stand. Am dritten Brett wurden Endspiele geübt. Bei Dame, Turm und gleichfarbrigen Läufer wurden erst die Damen und dann die Leichtfiguren getauscht. Optisch sah das Turmendspiel dank des gedeckten Freibauer besser für Schwarz aus, allerdings waren die Bauern vereinzelt. Zwischendurch war die Frage, ob Schwarz seinen Freibauer geben konnte, um in ein gewonnendes Bauernendspiel dank des aktiveren Königs abzuwickeln. Die Abwicklung kam nicht auf Brett, der Freibauer wurde doch verloren, an der Remistendenz änderte es wenig, Weiß war nun aktiver. Nach etwas mehr als 5 Stunden wurde das Remis zum 5½:2½ vereinbart.



Turmendspiel:
links: Ist Td3+ für Schwarz gewonnen?
rechts: Partieende


Es war die erste Mannschaftsniederlage seit fast 2 Jahren. Am 2.Advent 2012 verloren wir in der Regionalliga zuletzt daheim gegen Motor Eberswalde. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage liegen wir nun auf Platz 6 in der Landesliga. Unser nächstes Punktspiel führt uns im Dezember nach Brandenburg.

Tabelle:
Pl.Mannschaft                 Pkt. Brt.
---------------------------------------
1 Schachclub Oranienburg I 6-0 17½
2 ESV Lok Raw Cottbus I 5-1 14
3 SC Empor Potsdam 1952 II 4-2 16
4 SG Lok Brandenburg I 4-2 13
5 SV Blau-Gelb 1899 Hosena 4-2 12½
6 Doppelbauer Woltersdorf 3-3 12
7 SSG Lübbenau I 2-4 10½
8 ESV 1949 Eberswalde I 2-4 9½
9 SV Rochade Potsdam-West I 0-6 8
10 Potsdamer SV Mitte I 0-6 7

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